Tier-Naturheilpraxis Simone Specht
Berichte

 

Report über ein Praktikum bei Simone Specht, Tierheilpraktikerin


2x durften wir mit Frau Specht im Sinne eines Praktikums ihre Arbeit auf einem Pferdehof verfolgen.
Die Behandlung der Pferde, 5-6 an der Zahl, findet dort alle 3 Monate statt.
Es geht nicht nur um akute Beschwerden der Pferde wie Muskelverspannung, sondern auch um langfristige Beschwerden wie Stoffwechselerkrankung, Unterernährung - die mit Akupunktur behandelt werden können.
Die Pferde werden in der Reithalle vorgeführt, dann genau beobachtet und ggf. abgehört.
Nach der Untersuchung kommt die Akupunktur zum Einsatz und/oder es werden Kräuter/Medikamente verordnet. Ein Therapieplan wird jedes Mal erstellt.
Durch den quartalsmäßigen Besuch kann der Verlauf/Erfolg der Behandlung gut verfolgt werden.
Es hat super viel Spaß gemacht mitzufahren und es war sehr anstrengend obwohl wir "nur" zugeschaut haben!

Heike Pecher
Marion Pohlers
 
 
 

Totales Durcheinander...

 

Im Jahr 2006 habe ich meinen "Junior" als 3-jährigen gekauft. Er sollte mein Nachwuchs-Turnierpferd werden. "Junior" war ein tolles Pferd mit Gang und Ausdruck. Zunächst kam er ein halbes Jahr auf die Koppel und 4-jährig habe ich ihn dann zu mir geholt. Un dann fing das Drama an! Wechselnde Gelenkentzündungen, Stoffwechselstörungen, Wachstumsblockaden und so weiter. Das war nicht mehr das Pferd , das ich gekauft habe. Der Gang war weg, die Hufe winzig und von sehr schlechter Substanz, keine Muskulatur mehr dafür war er total "GAGA" im Kopf.

Nachdem der Tierarzt mir einfach nicht mehr helfen konnte habe ich dann 2010 Simone Specht kennen gelernt. Sie hat "Junior" unter dem Sattel angesehen und als erste gesehen wo die Blockaden sitzen. Ihr Fazit: "Durch Reiten kann man die nicht lösen".

Es gab Massage (Akupunktmassage nach Penzel), Akupunktur und Globuli und homöopathische Ampullen. Er wurde alle vier Wochen behandelt. Innerhalb von drei Monaten lief er schon viel besser. Heute, 2012, sind wir regelmäßig in Behandlung, mein Pferd ist M/S Dressur fertig, kann sich bewegen, die Hufe sind viel größer geworden und die Muskulatur ist super. Ich bin glücklich. Er hat sich im Wesen komplett verändert, ist rittig und ausgeglichen.

Aber eine Schlafhaube wird er nie! ;-)

Nachdem mir jahrelang mein komplettes Umfeld geraten hat mich von "Junior" zu trennen und ihn zu verkaufen, konnten alle nicht glauben dass das dasselbe Pferd ist. Hufschmied und Tierarzt: "Das wird ein ganz Guter!". Natürlich hat er noch viel Luft nach oben was seine Ausbildung betrifft, aber das kommt mit dem Training. Es ist wirklich unfassbar, was man mit TCVM und der richtigen Therapeutin (Danke Simone) erreichen kann. Ohne wäre mein Pferd heute so nicht einsetzbar.

Uta H. aus Filderstadt

 

Behandlung eines equinen Sarkoids am Auge

„Ja, das sieht nicht so gut aus, das ist wahrscheinlich ein Sarkoid“, waren die ersten Worte, die ich von Simone gehört habe, nachdem ich ihr meine Stute vorgestellt hatte. „Wir können verhindern, dass es schlimmer wird, aber ganz weggehen wird es wahrscheinlich nie“. 

 
Das Sarkoid am Auge von Memo bildete sich nachdem ich sie in einen anderen Stall gestellt hatte. Mit der Umstellung von Boxenhaltung auf Herdenhaltung musste sie erstmal kämpfen und hatte einige stressige Monate zu überstehen. Nach der Eingewöhnungsphase fiel der ganze Stress von Memo ab und in diesem Zuge bildete sich das Sarkoid am Auge. Zudem bekam sie Husten, Augenentzündungen und immer öfter Einschüsse. Fazit: das Immunsystem war total am Boden.

Simone startete als erstes mit dem Aufbau des Immunsystems (dies war sogleich der erste Schritt zur Behandlung des Sarkoids) mit Globuli und Injektionen, worauf Memo gut reagierte.

Unterdessen riet mir ein Tierarzt, das walnussgroße Sarkoid am rechten Auge einfach wegschneiden zu lassen. Doch nach allem, was ich über Sarkoide gelesen habe, hätte das vielleicht genau das Gegenteil bewirkt und es hätte noch stärker gewuchert. Wer sich einmal im Internet Bilder und Berichte davon angeschaut hat, weiß, wovon ich spreche.

Darum bat ich Simone, mit ihrer Behandlung weiter zu machen. Simone griff zu Globuli, einer Tinktur und viel Zeit. Sie fand heraus, auf welche Mittel Memo besonders gut reagiert und setzte diese gezielt ein.

Nun sind mittlerweile fast drei Jahre vergangen. Das Sarkoid war bereits nach einem Jahr komplett verschwunden. So viel zum Thema „Das geht nie ganz weg“. Simone hat sich diesmal selber übertroffen.

Birgit Kaliski, Nürtingen  

*Anmerkung: bei dem equinen Sarkoid handelt es sich um eine semi-maligne Tumorform des Pferdes mit starker Rezidivneigung und deutlichen Wachstumsprogressen. Es werden sechs Typen klassifiziert von denen die schwerste Form die Lymphbahnen infiltrieren kann.  Als Ursache wird eine Infektion mit einem Warzenvirus des Rindes (Bovines Papillomavirus Typ 1 und 2) angesehen, die allerdings momentan sehr umstritten ist. Auch eine genetische Prädisposition wird diskutiert.

 

Alternative Behandlung von COB

Caro ist ein mittlerweile 21jähriger WB-Wallach, der Zeit seines Lebens immer wieder mit dem typischen „Herbst- & Winter-Husten“ zu kämpfen hatte. Die damalige Behandlung beschränkte sich auf das übliche Ventiplus, Ventipulmin, etc.
Im Sommer/Herbst 2005 war ihm nur noch mit einem dreiwöchigen Klinikaufenthalt zu helfen. Das darauffolgende halbe Jahr war Caro relativ fit, aber im Frühjahr fing der Husten, Pumpen und Rasseln wieder an. Im Juli 2006 wurde dann Cortison als letzte Möglichkeit gegeben. Nach exakt 4 Wochen hustete, pfiff, zog, pumpte und röchelte Caro schlimmer als jemals zuvor.
Der Griff nach dem berühmten letzten Strohhalm war dann die Homöopathie – im August 2006 war Simone Specht das erste Mal bei uns. Caro wurde mit Hilfe vieler versch. Globuli, Tabletten, Injektionen und Akupunktursitzungen entgiftet, entschleimt, das Lungengewebe wurde aufgebaut, der Hustenreiz gelindert, das Abschnauben und Abhusten gefördert und das Immunsystem gestärkt.
Im Juli 2007 erfolgte dann unser Umzug ins heimatliche Oberfranken und (hurra!) in eine Paddockbox in einem hellen, luftigen Stall.
Heute ist Caro so fit wie seit Jahren nicht mehr, er hustet auch bei schwülen, feuchten und heißen Wetterlagen nur noch selten, die Atemfrequenz hat sich wieder normalisiert, das Ziehen und Pressen an den Flanken ist nur noch selten zu sehen und Caro ist normal reitbar. Ohne Simone und die Homöopathie wäre Caro auf keinen Fall noch reitbar  - und wahrscheinlich auch nicht mehr am Leben...

Silke Schricker, Oberfranken