Tier-Naturheilpraxis Simone Specht
Methoden

Akupunktur

Auch im Veterinärbereich kommt die Akupunktur als traditionelle chinesische Heilweise zum Einsatz. Ihr Ursprung reicht in ersten konkreten Angaben bis 900 v. Chr. zurück.

Behandelt wird über die Akupunkturpunkte, die nach einer sorgfältigen Anamnese bestimmt werden. Diese liegen zum größten Teil auf Leitbahnen, den Meridianen, die sich auf dem Körper des Tieres befinden. Durch Stimulation wird die Energie (Chi) in Fluss gebracht um das energetische Gleichgewicht wieder herzustellen. Denn nach den Grundsätzen der chinesischen Medizin ist ein Körper dann krank, wenn  ein Ungleichgewicht im Yin und Yang besteht.

Akupunktur kann Ihrem Tier bei den verschiedensten Krankheiten wie z.B.:

  1. Lahmheiten
  2. Husten
  3. Hauterkrankungen
  4. Darmstörungen
  5. Immunstörungen
  6. psychische Störungen
  7. Schmerzen

helfen.

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Wir bieten eine Vielzahl der gängigsten Methoden der Akupunktur und Osteopunktur, um jedem Tier mit seiner eigenen Sensibilität und Problematik gerecht werden zu können:

Nadelakupunktur

Bei dieser gängigen Akupunkturtechnik werden die indizierten Punkte mit Nadeln gereizt. Dieser Vorgang erfolgt durch sanften Einstich und darf niemals gewaltsam vorgenommen werden, d.h. das Tier nimmt den Einstich an (die Nadel geht leicht ins Gewebe) und empfindet keine Schmerzen. Falls das  Tier der Nadel nicht zustimmt, kommen andere Methoden (siehe unten) zum Einsatz.
Um mit der Nadel die gewünschte Wirkung zu erreichen, wird mit verschiedenen Nadeltechniken stimuliert.

Laserakupunktur

Bei der Laserakupunktur wird die Akupunkturnadel durch einen Laser ersetzt. Die entsprechenden Akupunkturpunkte werden hier durch den Laserreiz stimuliert. Diese Form der Akupunktur kann begleitend zur Nadelakupunktur oder an deren Stelle eingesetzt werden. Der Laser kommt insbesondere an den Extremitäten sowie bei besonders sensiblen Tieren zum Einsatz.
 

Laserakupunktur
Laserakupunktur

Moxibustion

Bei der Moxibustion werden die Akupunkturpunkte durch Wärmereiz behandelt, indem spezielle Moxa Stäbchen (Beifußkraut) über dem Akupunkuturpunkt abgebrannt werden. Diese Methode wird vor allem bei Leerzuständen oder konstitutioneller Schwäche eingesetzt.

Akupressur

Bei der Akupressur erfolgt die Stimulation des Punktes durch sanfte kreisförmige Massagen des Punktes. Diese Technik kann nach Einweisung durch den Tierhalter selbst ausgeübt werden. Akupressur ist eine wirksame Begleittherapie. Ist Akupressur indiziert, erhält der Tierhalter von uns eine Einweisung in die Massagetechnik sowie die Erläuterung der topographische Lage der Punkte am Tier. Akupressur kann allerdings aufgrund der Reizschwäche lediglich unterstützen, nicht heilen.

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APM

Akupunktmassage nach Penzel, kurz APM, ist eine energetische Behandlungsweise, die durch Massagen und andere Ausgleichstechniken das im Körper gestörte Energiebild wieder in Einklang bringt. Eine Erkrankung ist eine Störung des Energiehaushaltes im Körper Ihres Tieres.
Bei der Untersuchung wird festgestellt, ob an bestimmten Stellen oder auf den Energieleitbahnen, den Meridianen (siehe Akupunktur) Energiefülle oder Energieleere besteht. Der Energiestau wird durch die Behandlung gelöst und die Selbstheilung des Körpers in Gang gebracht.

Durch sanfte Massagen mit einem Stäbchen, einem Pinsel oder durch einen Wärme-Kälte-Ausgleich können die meisten Erkrankungen des Körpers und der Psyche behandelt werden.

Die "Energetische Wirbelsäulenbehandlung" nach Penzel ist die sanfte Antwort auf klassisches Einrenken:
Durch Techniken der APM wird die Wirbelsäule des Tieres wieder gerade gestellt - Rückenprobleme und damit verbundene Blockaden z.B. beim Reitpferd im Sinne von Unrittigkeit, Problemen der Biegsamkeit und Durchlässigkeit werden damit beseitigt.

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Phytotherapie

Kräuter aus der Naturapotheke

Bei der phytotherapeutischen Behandlung wird die Wirkung von Heilpflanzen und deren Extrakten genutzt. Heilpflanzen sind seit langem bewährte, natürliche Heilmittel. Viele Kräuter werden von Tieren als Heilmittel selbst genutzt - der Mensch hat sich diese Vorgehensweise teilweise aus der Tierwelt sogar abgeschaut!

Ob als Frisch- oder Trockenkräuter, Tee, spezielle Mischungen oder pflanzliche Medikamente aus der Apotheke - gegen viele Erkrankungen ist ein Kraut gewachsen...
Die Kraft der Heilpflanzen aus der Apotheke der Natur heilt, fördert die Vitalität und stärkt die Gesundheit unserer Tiere.

Schüßler Salze

Die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler wirken als Funktionsmittel und haben einen positiven Einfluss auf den gesamten Zellstoffwechsel. Ein Mangel an Mineralstoffen kann die Ursache von verschiedenen psychischen oder physischen Beschwerden Ihres Tieres sein.
Mit den 12 Mineralstoffen und 12 Ergänzungsmitteln werden die ursächlichen Mängel und damit die Erkrankung beseitigt.
Biochemie nach Dr. Schüßler ist keine vereinfachte Form der Homöopathie, obwohl auch hier potenzierte Stoffe verwendet werden. Sie ist eine vollkommen eigenständige Therapieform. Grundlage zur Wahl dieser Therapie für das Tier ist auch hier eine vorangegangene gründliche Anamnese.

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Bachblütentherapie

Bachblüten sind insgesamt 38 Blüten, die von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach erprobt wurden. Richtig angewendet beeinflussen sie die negativen Grundstimmungen und Charaktereigenschaften positiv, die zum Ausbruch einer Krankheit oder zu unerwünschten Verhaltensweisen führen.

  1. Extreme Anhänglichkeit
  2. Hyperaktivität
  3. Unausgeglichenheit
  4. Kummer
  5. Unsauberkeit
  6. Bissigkeit
  7. Aggressivität
  8. Unkonzentriertheit
  9. Unsicherheit, Ängstlichkeit
  10. Selbstverstümmelung

u.v.m.

Bachblüten haben hauptsächlich eine Wirkung auf die Psyche des Tieres,
können aber auch als Begleittherapie eingesetzt bei vielen akuten und chronischen Erkrankungen eingesetzt werden:
Nach einer exakten Anamnese werden die Blüten individuell für Ihr Tier bestimmt.
Bei einer längeren, schwerwiegenden Störung ist eine regelmäßige Kontrolle wichtig, da sich die Blüten mit der Veränderung des Tieres ebenfalls ändern können.

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Homöopathie

Homöopathie ist eine Behandlungsform, die nach dem Grundsatz "similia similibus curentur", was soviel heißt wie "Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt". Was bei einem  gesunden Tier ein Krankheitsbild auslösen würde, wird bei der Krankheit mit dem vergleichbaren Bild als Heilmittel eingesetzt.
Der Körper erhält durch das Medikament die Information, sich zu regulieren.

Um das richtige Mittel zu bestimmen, wird nicht nur die Krankheit diagnostiziert, sondern das Tier wird in seiner ganzen Einheit betrachtet. Dabei werden alle ungewöhnlichen Symptome, die individuellen Charaktereigenschaften, die Vorlieben, die Abweichungen vom normalen Verhalten, das Umfeld des Tieres, frühere Krankheiten, frühere Verhaltensweisen und vieles mehr bewertet.

Die gesammelten Informationen werden dann repertorisiert und ausgewertet, um das Mittel für den Zustand des Tieres zu finden.

Neben dem Simile spielt bei der homöopathischen Behandlung die Potenz des Mittels sowie die Gabenhäufigkeit eine große Rolle. Je nach Krankheitsbild (chronisch, akut) werden verschiedene Potenzen eingesetzt.

Homöopathie ist eine schonende und hochwirksame Art der naturheilkundlichen Therapie. Sie kann bei allen Krankheiten (ggf. begleitend) eingesetzt werden. Voraussetzung ist allerdings, dass der Körper des Tieres noch die Fähigkeit zur Selbstregulation hat.

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Nosodentherapie

Nosodentherapie ist eine spezielle Form der Homöopathie, bei der die Medikamente aus Substanzen des Krankheitserregers gewonnen werden. So wird z.B. die Nosode "Malandrinum" aus der Haut eines mit Mauke infizierten Pferdes gewonnen.
Nosoden können therapeutisch und prophylaktisch eingesetzt werden.

Innerhalb der Nosodentherapie als Oberbegriff gibt es verschiedenen Unterarten. Unter anderem gehört zur Nosodentherapie auch die oral Vaccination, die als homöopathischer Impfersatz für viele Erkrankungen eingesetzt werden kann.

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Neuraltherapie

Diese Therapieform dient zur Behandlung schwerer Erkrankungen durch Aufdeckung und Behebung von Störfeldern. Dabei wird das Störfeld bzw. der Schmerzpunkt ertastet, dann intracutan gequaddelt. Je nach Krankheit werden dazu Homöopathika oder klassische Neuraltherapeutika verwendet.

Neuraltherapie ist eine sehr wirkungsvolle Therapie bei

  • Schmerzzuständen
  • Entzündungszuständen
  • degenerativen Erkrankungen
  • chronischen Erkrankungen
  • funktionellen vegetativen oder hormonellen Störungen

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Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie ist ein sehr altes ausleitendes Heilverfahren. Bei der Durchführung werden die Egel an bestimmten Stellen des Tieres angesetzt um dort zu beissen. Die Wirkung der Blutegel beruht auf dem Bissreiz, dem abgebenen Wirkstoff und der Nachblutung.

 Blutegel können bei folgenden Erkrankungen heilend eingesetzt werden:

  • Blut- und Lymphstauungen
  • Entzündungszuständen
  • Arthrosen

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